Trockenfleisch - Die Geschichte

Etwas zur Geschichte des Trockenfleisches: Trockenfleisch war in Europa früher ein Grundnahrungsmittel der Bergbauern. Inzwischen ist es zu einer der teuersten und wertvollsten Fleischarten in der westlichen Welt geworden. Deshalb sind auch wir, hier im Süden Deutschlands stolz auf unser regional hergestelltes Kau-Kuh-Trockenfleisch. Die Herstellung von Trockenfleisch hat auf der ganzen Welt schon eine lange Tradition. Beispielsweise in der Schweizer Region Wallis ist man stolz auf das regionale „Walliser Trockenfleisch“, das dort nur aus Rindfleisch hergestellt wird, ähnlich dem „Bündnerfleisch“ oder dem „Veltliner Bresaola“. In Spanien ist die sogenannte „Cecina“ bekannt, in Portugal und Brasilien gibt es das getrocknete und gepökelte „Carne Seca“ und das „Carne de Sol“, im weiteren Südamerika „Charqui“ und in der Türkei „Pastirma“. Das amerikanische „Beef Jerky“ besteht aus zuvor marinierten, getrockneten Fleischstreifen, das indianische „Pemmikan“ ist eine nahrhafte Masse aus zerriebenem Trockenfleisch, Fett und Beeren. In Südafrika gibt es „Biltong“ von verschiedenen Wildtierarten und in der Mongolei wird Yakfleisch zu sogenanntem „Borts“ verarbeitet.

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